Ungarn. 24.04.13

Gefahrene Kilometer:  -
Reisetage (Ruhetage):    -
Höhenmeter: -

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Jó napót!

Am 19.04. sind wir endlich aus Keszthely losgefahren. Es ist eine ganz schöne Geduldsprobe. Wir kommen nur langsam voran.  Aber so tasten sich Gerganas Knie ans Radfahren heran und wir können in aller Ruhe die tolle Landschaft genießen. Wir nahmen an, dass Ungarn ziemlich flach sein würde. Doch auch sanfte Hügel haben ihre Steigungen. So erklimmen wir im Schneckentempo die "Berge", immer bemüht auf Nebenstraßen zu bleiben. Demnach haben wir das Gefühl, dass Ungarn nur aus Dörfern besteht und dass auf jedem Grundstück mindestens zwei Wachhunde bellen. Noch sind alle Hunde hinter dem Zaun. Mal sehen wann sich das ändert.


Der Frühling hier ist sehr warm. Für hiesige Verhältnisse ist das normal. Für uns in Deutschland wäre es schon ein schöner Sommer. Durchgehender Sonnenschein, grüne Felder und blühende Bäume heben die Stimmung. 
 
Nachdem wir vor drei Tagen von einer sehr lieben Familie eingeladen wurden, bei ihnen zu übernachten, haben wir ein, zumindest etwas, besseres Verständnis für die Sprache. Wir können die Ungarn jetzt wenigstens ordentlich begrüßen. Und wenn man nicht weiter weiß mit der Sprache hilft entweder ein Übersetzungsprogramm oder Zettel und Stift. Dann wird mit Bildern kommuniziert. Bei der Familie hat uns auch ein Deutschlehrbuch geholfen. Viele Ungarn können ein wenig Deutsch - die einen mehr, die anderen weniger.
 
In einigen Tagen werden wir Serbien erreichen. Da wird die Verständigung sicherlich leichter fallen.
 
Bis dahin sagen wir Euch: Sziá!!